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Die Entstehung des 3E-Programms

In den letzten Jahren bin ich auf der ganzen Welt herumgereist, um erfolgreiche Krebstherapien zu finden und zu untersuchen. Zuerst tat ich dies aus persönlichen Gründen, später als Forschungsdirektor der National Foundation for Alternative Medicine in Washington und heute mache ich dies als Internationaler Präsident von Krebs21 (früher Menschen gegen Krebs e.V.). Ob in Mexiko, Russland oder Italien, sehr schnell wurde mir klar, dass Medizin keine Wissenschaft ist. Sicherlich haben Sie oder einer Ihrer Bekannten auch schon einmal die Erfahrung gemacht, dass Sie drei Ärzte um deren Meinung gefragt haben und mit drei verschiedenen Meinungen nach Hause gekommen sind. Das hat absolut nichts mit Wissenschaft zu tun und wenn man einmal von der Chirurgie bzw. der Notfallmedizin absieht, zieht sich diese „Nichtwissenschaft“ durch alle Bereiche der Medizin.

Auf meinen Reisen durch die onkologische Literatur erging es mir nicht besser. Sich widersprechende Aussagen gehören hier genauso zur Tagesordnung, und total verwirrt wird man spätestens, wenn man sich mit Ärzten darüber unterhält, wie denn nun die Testergebnisse der Studien in all den Büchern zu bewerten sind. Von der gleichen Studie können Sie Sätze hören wie „das ist ein neuer Durchbruch in der Medizin“ oder aber „diese Studie können Sie vergessen, schauen Sie doch nur einmal an, wer sie finanziert hat“. Als logisch denkender Mensch ist die konventionelle Medizin, wie sie heute praktiziert wird, nichts anderes als ein Pool von sich widersprechenden Aussagen, aus dem sich jeder das herausnehmen darf, was er will, geschützt von Krankenkassen, Regierungen und vielen Ärzteverbänden.

Zu einem Zeitpunkt, als ich mir schon längst eingestanden hatte, dass ich noch Jahre damit verbringen könnte unterschiedlichste Meinungen darüber anzuhören was Krebs ist, wie Krebs entsteht und vor allem wie Krebs zu behandeln ist, begann ich das von mir gesammelte Material etwas näher anzuschauen und monatelang auszuwerten. Das Wichtigste bei der ersten Auswertung meiner damaligen Reisen war, dass es zwingende Gemeinsamkeiten bei Menschen gab, die Krebs in einem so genannten „finalen Stadium“ überlebt hatten. Dies brachte mich zu dem Punkt, Onkologie zum ersten Mal richtig zu betrachten – nämlich aus der Sicht der Patienten und nicht aus der Sicht der Ärzte und Wissenschaftler. Aus dieser Sicht war es mir möglich, Onkologie endlich wieder von einer logischen Seite aus zu betrachten. Erstmals konnte ich das bisher gesammelte Wissen in ein verständliches System packen und all die Theorien über Entstehung und Behandlung von Krebs genau da einordnen, wo sie hingehören. All die verschiedenen Sätze der konventionellen und der nicht-konventionellen Therapien verwirrten mich nicht noch mehr, sondern halfen mir immer klarer bei der Wahrheitsfindung.

Zwei Ergebnisse waren sehr schnell offensichtlich. Zuerst fand ich heraus, dass Krebskranke in einem finalen Stadium viel erfolgreicher zu behandeln sind, wenn sie keine massiven konventionellen Therapien über sich ergehen lassen mussten. Leider findet man jedoch solche Menschen in den westlichen Ländern nur sehr selten, da die übliche Medizin und leider auch die Gesetzgebung fast nur konventionelle Therapien erlauben bzw. bezahlen. Der zweite Punkt, den ich herausfand, war der, dass schwer Krebskranke niemals durch bestimmte Medikamente geheilt wurden, sondern immer durch alleinige mentale bzw. spirituelle Arbeit und/oder durch eine Kombinationstherapie mit Entgiftungs- bzw. Ernährungsmaßnahmen. Und noch etwas war auffällig bei meinen Auswertungen. Keiner der Patienten hatte Therapien angewandt, die in irgendeiner Art schwerwiegende Nebenwirkungen hatten (obwohl dies natürlich während der ersten Therapie(n) sehr oft vorkam). Das alte Gesetz: Primum non nocere (Zuerst einmal nicht verletzen), welches in der Medizin des 19. und des 20. Jahrhunderts leider vergessen wurde, brachte Menschen direkter und unkomplizierter auf den Weg der Gesundheit, als die heutige, moderne Medizin.

Jetzt werden sie vielleicht denken, na ja, das ist ja wohl nichts Neues. Warum aber werden dann daraus keine Konsequenzen gezogen? Warum hat noch niemand damit begonnen, dieses Wissen in ein System für jedermann zu packen? Warum glaubt jeder sein „Puzzleteil“ im großen Bild der Onkologie als gesamtes Bild verkaufen zu können? Sehr schnell fand ich die Antwort auf all diese Fragen. Ich war ganz einfach in keinem der Systeme „gefangen“, in denen all die Menschen normalerweise stecken, die dieses Wissen zumindest teilweise ebenfalls haben. Ich musste meinen Lebensunterhalt nicht mit dem „Verkauf“ von Therapien oder Medikamenten verdienen. Ich war nicht gezwungen, aus politischen oder finanziellen Gründen meine Karriere zu fördern. Niemals zuvor hatte ich etwas öffentlich behauptet, was ich zurücknehmen musste oder was dazu führte, dass ich mein Gesicht verloren hätte.

Auf den ersten Blick erscheint Ihnen dies vielleicht gar nicht so bedeutend. Doch wenn Sie einmal etwas genauer anschauen, wer heutzutage was behauptet und warum, dann werden Sie sehr schnell herausfinden, dass einer dieser Punkte immer eine bedeutende Rolle spielt. Ich war also das, was man auf gut Deutsch „unabhängig“ nennen konnte. Selbstverständlich halfen mir meine psychoanalytische Ausbildung und meine mathematisch - logische Denkweise, das gesammelte Wissen später in das 3E-Programm zu integrieren. Wenn ich aber die letzen Jahre Revue passieren lasse, dann war es vor allem meine (finanzielle und geistige) Unabhängigkeit, die es mir ermöglichte, meine onkologischen Erfahrungen in ein System zu bringen.

Nach all diesen „Offenbarungen“ begann ich die gesamte Onkologie von „meinem wissenschaftlichen Standpunkt“ aus zu sehen und mein Wissen und meine zukünftigen Erfahrungen immer und ausschließlich aus meinem kritischen Blickwinkel zu betrachten. Therapien aus der Sichtweise der Empirie (Lehre der Erfahrungen) zu sehen bedeutet nicht, den wissenschaftlichen Weg zu verlassen, ganz im Gegenteil.

Nach der Auswertung aller mir zur Verfügung stehenden Daten und nach unzähligen Interviews mit Patienten und Therapeuten in vielen Ländern, begann ich damit, Patienten, die ein finales Krebsstadium überlebt hatten, andere Fragen zu stellen. Und siehe da, erstmals bekamen alle Antworten einen Sinn und ließen sich in „meinem“ Schema erklären. Es gab ab sofort keine unerklärbaren „Spontanremissionen“ oder „Wunderheilungen“ mehr, sondern nur noch Menschen, die sich meist von einem Gefühl leiten ließen (man nennt dies auch unbewusst) anstatt von ihrem Verstand und dadurch den richtigen Weg in eine neue Gesundheit fanden. Wenn wir verstehen wollen, warum Menschen gesund werden, müssen wir uns zuerst mit dem Thema Energie auseinandersetzen. Haben Sie sich jemals Gedanken darüber gemacht, worin der Unterschied besteht zwischen einem Menschen der tot ist und demselben Menschen eine tausendstel Sekunde bevor er tot war. Unter dem Mikroskop oder während einer CT-Aufnahme würde alles gleich aussehen; ja selbst das Blutbild wäre das Gleiche und trotzdem ist der Unterschied größer als er anders nicht sein könnte. Manche würden es einen Menschen mit oder ohne Seele nennen. Ich nenne es einen Energieunterschied. Damit Sie besser verstehen, was ich meine, wenn ich von Energie rede, möchte ich zuerst dieses Wort etwas genauer definieren. Energie ist für mich eine unsichtbare Lebenskraft, die weder entsteht noch zerstörbar ist, sondern nur fließen oder eben nicht fließen kann.

Wir können also Zustände erschaffen in der diese Energie fließen kann wie z. B. die Zeugung eines neuen Lebens oder aber wir können Strukturen zerstören, wodurch der Fluss dieser Energie gestört wird (was wir üblicherweise Krankheit nennen) oder aber komplett abfließt (Tod). Dazwischen gibt es Millionen von Zwischenstufen (Krankheiten, Liebe, Glaube, Sympathie...) die unser tägliches Leben bestimmen.

In meinen Forschungen kam eindeutig heraus, dass der Fluss von Energien darüber entscheidet, ob ein Patient sterben muss oder nicht. Jetzt gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten, wie sich dieser Energiefluss verbessern lässt und deshalb gibt es auch in der unkonventionellen Onkologie auch so viele verschiedene Behandlungsansätze. Doch egal ob ein Patient jetzt Systemsprünge macht, seine Zukunft visualisiert, betet, meditiert, seine Erwartungshaltung ändert oder mit sich einen Tumorvertrag macht, am Ende dienen all diese wichtigen Dinge nur dem besseren Energiefluss und sind das A und O eines ganzheitlichen Therapieansatzes.

Neben dem energetischen Arbeiten waren es vor allem Entgiftungstherapien (Darm, Zähne, Säure-Basen Haushalt…) und Ernährungstherapien (Öl-Eiweiß Kost, Gerson, Rohkost, Makrobiotik…) die Menschen auf Ihrem Weg in die Heilung angewandt hatten. Da alle 3 wichtigen Teile (Energie / Entgiftung / Ernährung) mit dem Buchstaben E beginnen, nannte ich das Programm, so wie ich es heute unterrichte und vertrete, das 3E-Programm.